LambeLambe ist eine Miniaturtheaterform, gespielt im Format 1:1
(1 Zuschauer*in -1 Spieler*in)
Dauer eines Durchlaufs: zwischen 2 und 4 Minuten.
Das gesamte Theater ist nicht größer als 40 x 50 cm, ist in sich autark und kann drinnen oder draußen gespielt werden, auch unter freiem Himmel, verträgt aber weder Regen und noch starken Wind.
Ablauf:
Die Zuschauer*in erhält ein Paar Kopfhörer und blickt durch ein Guckloch. Dort sieht sie eine live Performance und teilt von nun an mit der Spieler*in das Geheimnis des Geschehens im Kasten.
Aufgrund der besonderen Form des Theaters schafft LambeLambe sehr schnell eine große Intimität und Raum für Vertrauen. Dabei wird alles überstrahlt vom grossen Geheimnis des "Darin". Es weckt die Neugier und verbindet ab dem Moment, wo Spielende und Schauende die Vorstellung gemeinsam erleben.
Geschichte:
LambeLambe wurde 1989 von den Brasilianerinnen Ismine Lima und Denise Di Santos entwickelt. Sie kreierten damit eine Theaterform, die es ermöglichte gesellschaftliche Tabus und von der Diktatur verbotene Themen künstlerisch zu verhandeln. Damit einher ging die Notwendigkeit für Spieler*innen und Publikum das Geheimnis der Geschichte in der Box zu wahren. Dieses Ethos gehört bis heute zu LambeLambe, auch wenn die Inhalte nicht mehr zwingend politisch sind.
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